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Chilenischer Sonnenschein!
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Ein Oxymoron, meint jetzt sicher der zugeneigte Leser... und hat damit eigentlich auch Recht – eigentlich. Denn diese Saison schienen (und scheinen) die tektonischen Platten des Schicksals, die Fußballarithmetik und selbst das weiche Dotter in den Senfeiern des Lebens tatsächlich als wohlwollende Antipoden des „normalen Ist-Zustands“ Chiles zu fungieren.
Herbster darf endlich von seiner Meisterschaft träumen, Chile von internationalem Renommee – hat vor allem Exexexexexexex-Meister Roquo doch für kräftig Punkte gesorgt – und der Freund sinnfreier Artikel von einer Rückkehr des einst so beliebten (weil sportlich debilen) Luftikus |
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Lutscher. Ja, die Aussichten scheinen sonnig hoch oben in den Anden, wäre da nicht der personifizierte Stein allen Anstoßes, der lebendig gewordene Methanofen Solo. Heimlich, still und leise arbeitet der nämlich schon seit Wochen an einem Plan um das so schön daherkommende Kartenhaus zu Fall zu bringen.
Lutscher irgendwie die Einreise verbieten, Herbster in die Meisterschaftssuppe spucken und das internationale Punktesammeln auf das eigene Zutun reduzieren. Wenn es dann noch gelingen sollte Erzfreund Roquo einen Abstieg einzubrocken, wäre das persönliche Christfest perfekt.
Und das alte Wetterbild der trostlos grauen Nebelschwaden wäre wieder hergestellt. Oh, armes Chile!
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02.12.2011 18:39 -
Don Solo -
Universidad de Concepción
(0.3 TK)
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