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Saisonzierde Eiterbein?
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Vor Freude über die erste gewonnene Kissenschlacht der Saison, über debile Gegner, einen designierten Auswärtssieg, neu erlernte Kniffe von Chuck Norris, tanzte Solo glatte drei Nächte Stunden Minuten durch, erfreute sich am ersten morgendlichen Ständchens seiner Hosentaschenlampe seit Jahren und muss nun bitter dafür zahlen.
Immerhin ist sein gebrechlicher Körper schon seit Jahren nicht mehr länger als für ein paar Minuten (zum versuchten Wasserlassen) aus seinem Schaukelstuhl entfernt worden, seine Beine nur noch die verlängerten Krampfadern seines Seins, so dass dieses euphorische Tanzen in einem Desaster endete. Die |
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Beine schwollen auf die doppelte Größe an, die Sehnen entzündeten sich, das Wellfleisch gärte und der Eiter schoss in die Fettspalten, direkt unter die runzelige Haut. Ein Anblick wie bei einem Hängebauchschwein, kurz vor dem Platzen. Ganz und gar widerlich. Solo selbst meinte allerdings, dass kümmere ihn nicht. „Ich spüre keinen Schmerz und dank meines Hüftgolds muss ich den Trümmerhaufen da unten auch nicht sehen.“ – die kommenden Gegner jedoch schon. Wird so aus einem körperlichen Nachteil, der Zierde namens Eiterbein gar ein sportlicher Vorteil? Diese Frage wird vielleicht schon heute beantwortet – Punkt 19 Hundert.
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15.11.2013 17:19 -
Don Solo -
Universidad de Concepción
(0.3 TK)
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