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Migräne-Anfall
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Es sollte ein Befreiungsschlag im blinkenden Adventszirkus werden – ein Rückzug aus dem Kopfschmerzbereitenden Lichtermeer der chilenischen Hochanden – scheint jedoch in einem keifenden Alptraum zu münden.
In Cobreloa schreit, meckert und wettert es schrillen Tones an jeder Straßenecke. Ein weibliches Sturmtief heftigster Ausprägung das da auf Solos akustisches Wahrnehmungsorgan eintrommelt - ein fleischgewordener Katzenjammer! Ein beißendes, stechendes und quälendes Gezerre an den wenigen noch gesunden Nervenenden eines Mannes, der doch eigentlich nur eines wollte: Ruhe! Selbst das Einrollen in dreiunddreißigkommafünf dicke Wolldecken half |
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nichts – die akustischen Wellen der Östrogentanten fanden trotzdem einen Weg ich die blutenden Ohren des Concepcions-Trainers. Mittlerweile folgt ein Migräneanfall dem nächsten, gepaart mit monatlichen Stimmungsschwankungen und ständigem Wasserlassen. Diesem hartnäckigem Virus aus Cobreloa scheint ein Mann wie Solo nicht gewachsen zu sein. Fragt sich nur, warum sich Lutscher bisher nichts eingefangen hat? Diese Frage konnte selbst sein guter Freund Chuck Norris nicht beantworten – und der kann bekanntlich mit einer Lupe Feuer machen, bei Nacht. Und zu allem Überfluss ist man nur Tabellenzweiter: ZWEITER in einem Land wie Chile - es könnte wohl kaum schlimmer kommen, oder?
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06.12.2013 18:46 -
Don Solo -
Universidad de Concepción
(0.3 TK)
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