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Solos rasender Zorn - hoch 2
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Verwundert, verwirrt, vergrätzt und verletzt zeigte sich Solo, ob der jüngsten Geschehnisse im sauerstoffarmen chilenischen Hochland.
Da liest man von Einladungen ins schöne Belgien und in die Schweiz, von Archipelen der steuerfreien Freuden, von Hunden ohne Flöhe, einer doppelten negativen Negation, die selbst John Dewey vor die Frage der versteckten Positivität innerhalb der Negativität gestellt hätte. Man liest vom Zorn auf der Überholspur, von bedeutenden philosophischen Axiomen. Ab und an liest man gar Pronomen, Worte mit Mehrwert, Sätze mit zweifelhafter |
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Zweideutigkeit. Nur von Solo da liest man so gar nichts. Das trifft den runzeligen Vollmond ins schwabbelige Herz, nagt an seinem Selbstbewusstsein, führt ihn in eine Aporie, Agonie, Antipathie, zum Zorn, sogar zum erzürnten Zorn, gepaart mit leichtem Hass über soviel Ignoranz. Aber ab jetzt wird zurück ignoriert… Hah! Wäre doch gelacht. Solo war schon immer die lebende Retourkutsche, auch ohne intelligente Worterfindungen, Schuldscheine in alpinen Ländern und Käse vor der Hütte. Ab heute wird autistisch auf die Karte der Nichtbeachtung gesetzt – und zwar mit Nachdruck!
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28.03.2014 17:55 -
Don Solo -
Universidad de Concepción
(0.3 TK)
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