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Leuchtturm der Intelligenz?
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Im zerklüfteten Hochland Chiles ist der Blick auf Weg und Wiese oft durch Nebelbänke, tiefhängende Wolken und Alpakafellknäule verstellt. „Jeder Schritt“ so heißt es „könnte dein letzter sein“.
Da ist es nicht verwunderlich, dass die meisten hier anzutreffenden Hautlappen einfach in den Tag hineinleben, sich nicht scheren um Bildung, gesellschaftliche Verwertbarkeit, Zahnversicherungen oder längerfristige Bindungen. Man genießt das beschwipste Sein im Hier und Jetzt, lebt aus seiner Mitte heraus und erfreut sich am kargen Stummel der eigenen Intelligenz. Aber es gibt auch eine kleine Gruppe Abtrünniger, die mehr wollen, sich voller Kritik dem eigenen Leben und dem begrenzten Blick in den Hochanden zuwenden. Sie fragen sich: Bier, Fußball, Alpakas und ab und an eine |
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doppelte Hüpfburg – soll es das schon gewesen sein? Um diese Fragen zu beantworten, hat man in Concepcion vor Jahren schon einen Leuchtturm gebaut, um über die Nebelbänke hinwegzusehen und im weiten Blick auf die endlose Leere eine Antwort zu finden. Noch allerdings ohne Erfolg. Man hat bisher nur endlose Leere gefunden und die ist tatsächlich besser zu ertragen mit Hopfen und Malz. Doch gerade Solo will das so nicht stehen lassen. Er plant Großes für die nahe Zukunft, will im Leuchtturm nach Intelligenz suchen, um drängende Fragen beantworten zu können. Schmeckt Wurst aus Österreich? Heißt es der, die oder das Wurst. Isst Putin eigentlich auch gern Wurst? Und was bedeutet es eigentlich, dass der/die Leserin diesen Ausführungen noch immer folgt? Solo weiß es nicht… noch nicht.
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09.05.2014 17:03 -
Don Solo -
Universidad de Concepción
(0.3 TK)
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