Über Namibia lacht die Sonne, über den Markert-Trottel die ganze Welt. So oder so ähnlich könnte man die Pressestimmen der letzten Woche zusammenfassen. Schließlich hatte es ja wochenlang in Verachtung der beiden großartigen Trainerkollegen von den Dächern gezwitschert, Perus Trainerteam bestünde nur aus Markert allein.
Obwohl dies absolut lächerlich ist, stellte sich Markert nun medial vor seine gescholtenen Kollegen: "Diese Niederlage nehme ich auf meine Kappe. Die vier habe ich zum großen Teil mitzuverantworten. Leider hätten wir auch bei einer anderen Strategie keine andere Chance gehabt. Gleiches gilt für die Finnen, die ebenso zum Opfer des abgesprochenen Schand-Sieges der Sambier gegen Australien wurden."
Manch einer fühlt sich offenbar an das Spiel zwischen Piefkes und Schluchtenscheißern im FIFA Wild-Cup von 1982 erinnert, als eine ehrwürdige afrikanische Nation (das Ex-Land von Markerts Vierlingsbruder) zum Opfer heimtückischen Betruges wurde. Doch Markert spricht auch eine deutliche Warnung aus: Peru ist nicht Algerien. Wir werden mit Zähnen und Klauen kämpfen, und alles dafür tun, nicht mit leeren Händen nach Hause zu fahren.