So oder so ähnlich kommentierte Don Marco den Spielverlauf des zweiten Gruppenspiels gegen Serbien-Montepudding. Kein Wunder: Erneut blieb der Keeper der Frühlingsrollen ungetestet und so langsam kamen dem Coach Experimente in den Sinn: "Ich hatte in der Halbzeit ernsthaft darüber sinniert ob wir nicht einen Stürmer oder einen buddhistischen Mönch ins Tor stellen. Wäre ja auch mal ein deutliches Zeichen dafür das Tibet immer noch zu China gehört."
Mit solchen Aussagen machte sich der Coach allerdings nicht wirklich Freunde und bemühte sich daher um Schadensbegrenzung: "Was soll ich sagen ? Bisher sind wir nur auf Teams getroffen deren Nationaltrainer scheinbar bei der Trainerprüfung Plagiate von anderen Trainern eingereicht haben. Das ist in China nunmal anders. Da wird alles penibel kontrolliert und der kleinste Mist wird einem sofort unter die Nase gerieben."
Im letzten Gruppenspiel geht es jetzt gegen Argentinien: Eigentlich bereits ein unwesentlicher Fakt denn China dürfte sich bereits qualifiziert haben. "Egal wie man rechnet, vom Torverhältnis holt uns niemand mehr ein und im Direktvergleich hätten wir locker die Oberhand. Ich muss schon sagen das ich mir von unserer Gruppe deutlich mehr erwartet habe. Auf Argentinien treffe ich nun allerdings mit einem lachenden und einem weinenden Auge denn dort steht Florian Eberle an der Linie und von dem höre ich immer nur gutes wenn ich mal mit meinem Cousin Don Marco spreche."