Japan
Japan, vor meinem inneren Auge jenes Japan der ersten Jahrhunderte. Diese Welt, in der Ehre, Anstand und Förmlichkeit das Denken und Handeln der Menschen leitete. Eine zauberhafte Ruhe und Eleganz strahlten sie dort aus, die Daimyō, Samurai, der Schwertadel. Wenig, sehr wenig davon ist heute noch übrig, in dieser hektischen, wertverarmenden Neuzeit. Kaum noch Momente der Besinnung. Nehmen wir unsere Umwelt überhaupt noch angemessen war? In Vergessenheit das Streben nach sinnlichem Leben. Die Mächtigen des Hier und Jetzt, so gänzlich vorbildlos, so musterhaft verwirrt und ohne klare Prinzipien. Doch niemals zurück. Wie denn auch? In eine Welt, die nie existierte - nur als schöner Traum, in dem es keinen Schatten, keine Bruchstellen gibt.
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