Es ist ein bitterer Moment für das peruanische Trainertrio, aber keiner, der die drei Herren nun alles in Frage stellen lässt. Keine Frage, die überragende Leistung in der Qualifikation, als man die beste Bilanz aller Teilnehmer aufwies, hatte die Erwartungen in die Höhe schnellen lassen. Aber letztlich war es weder die eigene Leistung noch die des Schiedsrichters, die zum frühen Ausscheiden führte. Vielmehr hatte man einfach Pech, dass Australien die Hosen voll hatte, Sambia unbedingt zocken musste und sich Finnland für die Vier-Spitzen-Taktik und ebensoviele Presseberichte im Vorfeld des WM-Auftakts entschieden hatte. Mit dieser Kombination war Perus Aus bereits besiegelt, ohne dass man bis dahin auch nur eine taktische Entscheidung hätte treffen müssen. Schade drum, aber letztlich eines der vielen Faszinationselemente der großen WM-Bühne - haste Scheiße am Fuß, darfste halt nach Hause fahren. Nichtsdestotrotz, der Abstecher nach Namibia war eine grandiose Erfahrung, schließlich kommt es nicht allzu oft vor, dass man diese wunderbare Nation im Rahmen der Copa-Tätigkeit besuchen darf.
|