Mit Reissäcken, Woks und Ess-Stäbchen ging es für die chinesische Crew ins Trainingslager für das kommende Achtelfinale gegen die Elfenbeinküste. Musste man zum nächsten Spielort immerhin halb Namibia durchqueren: "Eigentlich ganz lustig: Abwechselnd durfte die Verteidigung, das Mittelfeld oder der Sturm hinter dem Bus herlaufen. An der Fitness dürfte es also nicht scheitern," so Don Marco. Die Mission "Elfenbein-Chop-Suey" ist zumindest im vollen Gange und der Krawallcoach hat auch keine Angst vor großen Namen: "Ich musste schon lachen als ich gesehen habe wer alles so als Weltmeister getippt wird. Wir Chinesen tauchen da garnicht auf in den Statistiken." Kein Wunder: Mit Österreich und Sambia könnte man auf die größten Favoriten treffen. "Was ist schon ein Favorit ? Das hat doch überhaupt nichts zu sagen: Ich halte meinen Verein auch immer für den Favoriten und werde trotzdem nie Meister," grinste der Don Marco in die Kameras. Wie es nach der WM weitergehen wird steht zumindest auch schon fest: "Zur Zeit stehen Sponsorenverhandlungen an mit der Firma Mao-Gum, danach wird es voraussichtlich schon um meinen Vertrag gehen. Die Saison ist schneller vorbei als man denkt."